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DDR NVA Taschenuhr - Äußerst seltene GUB Glashütter Beobachtungsuhr mit schwarzem Zifferblatt im Etui
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DDR NVA Taschenuhr - Äußerst seltene GUB Glashütter Beobachtungsuhr mit schwarzem Zifferblatt im Etui
DDR NVA Taschenuhr - Äußerst seltene GUB Glashütter Beobachtungsuhr mit schwarzem Zifferblatt im Etui.
Ø 57,5 mm, ca. 144 g, Silbergehäuse, nummerngleich mit dem Werk 217551, Kaliber 48 (Bauart A. Lange & Söhne) mit Feinregulierung und Zentralsekunde, schwarzes Zifferblatt mit Zentralsekunde, Leuchtzeiger, ausgezeichneter Originalzustand im originalen Etui, frühes Exemplar aus den 50er Jahren, nur mit GUB Signatur, noch ohne VEB Qualitätssiegel.
Diese sehr seltenen Beobachtungsuhren wurden ab 1951 bis in die 60er Jahre von GUB Glashütte gefertigt, in der Militärversion mit schwarzem Zifferblatt hauptsächlich für die Volksmarine. Während des zweiten Weltkrieges wurden von der Glashütter Firma A. Lange & Söhne das 1940 entwickelte Armbanduhrkaliber 48 als Flieger-Beobachtungsuhr gefertigt. Dabei überstieg die Anzahl von Rohwerken die eigene Kapazität der Vollendung bei Weitem. Die Vollendung der Mehrzahl der Werke erfolgte nach einer Zwischenlagerung im Lager Gesundbrunnen der Deutschen Seewarte Hamburg, von Uhrenfabriken in ganz Deutschland und den besetzten Gebieten. Nach Kriegsende lagerte noch eine nicht geringe Anzahl von Rohwerken in diesem Lager. Das sollte dann ab 1948 der Grundstock für eine Neuauflage dieser Fertigung bei der inzwischen verstaatlichten Firma Mechanik A. Lange VEB sein. Allerdings jetzt als Taschenuhr, da für Fliegeruhren kein Bedarf bestand. Nach Eingliederung dieser Firma in den 1951 gegründeten VEB Mechanik Glashütter Uhrenbetriebe, gingen die noch vorhandenen Restbestände dieser Rohwerke Kaliber 48 in den Bestand der neuen Firma über. Bei der Vollendung dieser Uhren wurde die Platinensignatur der Firma Lange ausgefräst und durch die der neuen Firma VEB ersetzt.
Gangbar, wird aber als ungeprüft verkauft, also KEINE 2 Jahre Garantie auf Funktionalität!!!