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Autograph - Eduard Georg Graf von Bethusy-Huc (1829-1893), eigenhändig geschriebener Brief
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Autograph - Eduard Georg Graf von Bethusy-Huc (1829-1893), eigenhändig geschriebener Brief
Autograph - Eduard Georg Graf von Bethusy-Huc (1829-1893), eigenhändig geschriebener Brief.
Deutscher Großgrundbesitzer und Parlamentarier im Königreich Preußen.
Dreiseitiger Brief mit Unterschrift von 1888.
Quelle Wikipedia:
1856 wurde er in den Kreistag, 1861 in den schlesischen Provinziallandtag und 1862 in das Preußische Abgeordnetenhaus gewählt, dem er bis 1879 ununterbrochen angehörte.[3] Ab 1867 saß er im Reichstag (Norddeutscher Bund) und ab 1871 im Reichstag (Deutsches Kaiserreich). Um für die preußische Armeereform zu wirken, schloss er sich der kleinen konservativen Fraktion an, sah sich aber bald wieder zum Austritt genötigt, weil seine liberalen Ansichten über innere Politik mit denen der Fraktion nicht übereinstimmten.
Seine Versuche, eine Mittelpartei, die seinen politischen Ansichten entspräche, ins Leben zu rufen, hatten erst im August 1866 (kurz nach der Schlacht bei Königgrätz) Erfolg. Mit anderen gründete er die Freikonservative Partei, die 1871 im Reichstag den Namen „Deutsche Reichspartei“ annahm. Als einer der Führer dieser Partei übte Graf Bethusy namentlich im norddeutschen Reichstag hervorragenden Einfluss aus durch seine Bemühungen, zwischen den liberalen Parteien und der preußischen Regierung zu vermitteln; im Abgeordnetenhaus förderte er das Zustandekommen der Verwaltungsreform. In den Jahren 1873 bis 1879 war er auch Zweiter Vizepräsident des Abgeordnetenhauses; doch zog er sich 1879, zum Landrat im Landkreis Kreuzburg O.S. ernannt, ganz vom öffentlichen Leben zurück. Sein Reichstagsmandat legte er deshalb am 3. Januar 1880 nieder.